Sommersternbilder

Im Laufe des Jahres verändert sich der Himmel über uns. Sternbilder, die im Winter auf der Nordhalbkugel gut zu sehen sind, sind im Sommer gar nicht mehr am Himmel zu entdecken – bzw. nur auf der Südhalbkugel – und das gilt natürlich auch umgekehrt für die sogenannten Sommersternbilder. Ein solches Sommersternbild ist zum Beispiel auch der Schwan (Cygnus), in dem sich 2022 eben die Sternenkollision ereignen soll.

Etwa 35 Prozent der auf mittleren nördlichen Breitengraden sichtbaren Sternbilder können als Sommersternbilder bezeichnet werden. Diese Sternbilder überlagern sich an den Rändern mit den Sternbildern, die jeweils im Frühling bzw. Herbst gut zu sehen sind.

Bekannte Sommersternbilder

Zu den bekannten Sommersternbildern gehören: Schwan, Adler, Leier, Herkules, Schlangenträger, Skorpioin, Schütze, Drache und Kassiopeia.

  • Sternbild Schwan (Cygnus), Adler (Aquila) und Leier (Lyra). Durch diese drei Sommer-Konstellationen verläuft auch die Milchstraße und die jeweiligen Hauptsterne dieser drei Sternbilder (Deneb, Altair und Wega) bilden auch das sogenannte Sommerdreieck.
  • Rechts von diesen drei das Sommerdreieck bildenden Sternbildern befinden sich die Sternbilder Herkules und Schlangenträger (Ophiuchus).
  • Im Milchstraßenzentrum, tief im Süden, sind die Sternbilder Skorpion und Schütze zu entdecken.
  • Nahe dem Zenit dann das Sternbild Drache.
  • Und hoch im Osten steht das Sternbild Kassiopeia.

 

Es gibt auch noch Wintersternbilder und auch Herbsternbilder und Frühlingssternbilder.

Wenn 35 Prozent der Sternbilder zu den Wintersternbildern gerechnet werden und 35 Prozent zu den Sommersternbildern, dann bleiben nur 30 Prozent für die Herbst-Sternbilder und Frühlings-Sternbilder übrig. Die Sternbilder am Sternhimmel von Frühling und Herbst gelten daher auch relativ unscheinbar.